Nachhaltige Mobilität

Umweltfreundlich mobil

Der Landkreis Göppingen und die Städte und Gemeinden verfolgen kontinuierlich die Förderung der umweltfreundlichen Mobilität.

Raum Bad Boll auf Ausbaukurs!
Das Netz der öffentlichen E-Ladesäulen wird kontinuierlich erweitert. Bei der WALA Heilmittel GmbH in Eckwälden steht eine solche Tankmöglichkeit zur Verfügung. Auf dem Neckar-Alb-Radweg vor dem neuen WALA-Technikum gibt es für Radfahrer eine Pannenhilfe.

Bürgermeister Hans-Rudi Bührle, Umweltbeauftragter WALA Stefan Weiland, Bollwerk-Geschäftsführer Christian Gropp, WALA-Geschäftsführung Dr. Philipp Lettmann bei der Eröffnung der ersten öffentlichen Ladesäule in Bad Boll/Eckwälden am Stammwerk der WALA. Quelle: WALA

Seit Anfang Juni 2017 tut sich bei der Infrastruktur zu den Lademöglichkeiten für E-Mobilität weiter einiges. So wurde die erste öffentliche Ladesäule in Bad Boll am Haupsitz der WALA Heilmittel GmbH eingeweiht. Zu den Öffnungszeiten der WALA können dort E-Fahrzeug betankt werden. Die Ladekarte gibt es am Empfang. Das Bollwerk als örtlicher Energieversorger übernahm den Anschluss und stellt den (natürlich Öko-)Strom kostenlos zur Verfügung. Mit dieser Neuerung möchte das Unternehmen seine Aktivitäten zur Nachhaltigen Mobiltät weiter unterstreichen.

Die WALA geht mit großen Schritten und gutem Beispiel voran. Für das Unternehmen ist dieses Engagement ein wichtiger sowie gelebter Baustein für den Klima- und Umweltschutz, betont Dr. Philipp Lettmann von der WALA. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle (auch Aufsichtsratsvorsitzender beim Bollwerk) spricht von einem gelungenen Kooperationsprojekt. Geplant ist, die E-Ladesäulen-Infrastruktur in Bad Boll weiter auszubauen.

ADFC-Kreisvorsitzende Andreas Posim, Bürgermeister Hans-Rudi Bührle, Fahrradbeauftrage der WALA Viola Metschis und Dr. Philip Lettmann (r.) von der Geschäftsleitung der WALA bei der Eröffnung der Pannenstation. Quelle: WALA

Und auch für Radler gibt es eine positive Neuanschaffung. So findet sich nun eine Fahrrad-Reparatur-Säule an der Badallee am Neckar-Alb-Radweg, vor der Kulisse des WALA-Technikums, sowie ein dazugehöriger neuer Verweilort mit Sitzbank. Die Freude des ADFC, der Fahrradbeauftragten der Firma und aller Radfahrer ist groß, denn jetzt gibt es bereits vier dieser Pannenstation im Landkreis Göppingen. Weitere ADFC-Pannenhilfen finden sich in Süßen am Bahnhof, in Wäschenbeuren an der alten Bahnlinie und am Landratsamt in Göppingen.

Nur Gutes hat der ADFC-Kreisvorsitzende Andreas Posim bisher über die Stationen gehört. Darüber, dass die Station in Bad Boll ein echtes Gemeinschaftswerk ist, freut sich Dr. Philip Lettmann von der Geschäftsleitung der WALA bei der kleinen Eröffnung mit Bürgermeister Hans-Rudi Bührle. Die Gemeinde hat für die Gestaltung des Platzes 1500 Euro gespendet und selbstversändlich übernahm der fahrradfreundliche Betrieb die 2000 Euro Kosten für die Reparatur-Station.

Fahrradfreundlicher Landkreis

Am 3. Mai 2014 wurde der Landkreis Göppingen für sein Engagement um die Förderung des Radverkehrs als erster Landkreis in Baden-Württemberg von Verkehrsminister Winfried Hermann als "Fahrradfreundlicher Landkreis" ausgezeichnet. Eine Landeskommission, die im Jahr 2013 den Landkreis per Fahrrad erkundet hat, bestätigte und würdigte die Bemühungen und Projekte der Landkreisverwaltung. Neben dem Ausbau der touristischen Infrastruktur spielt hierbei insbesondere die Förderung des Alltagsradverkehrs eine wichtige Rolle. Dabei setzt der Kreis gemeinsam mit den Kommunen auf einen stetigen Ausbau der Infrastruktur sowie Informations- und Kommunikationskampagnen rund um das Thema Fahrrad.


ÖPNV


Elektromobilität im Stauferland (EMiS)

Im Rahmen des Projekts Elektromobilität im Stauferland (kurz EMiS) haben die Stauferstädte Göppingen und Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit sechs Partnern und dem Städtebau Institut der Universität Stuttgart die Ladeinfrastruktur für Elektromobile im Kreis Göppingen ausgebaut. Weitere Projektinformationen


Pilotprojekt Hybrid-Bürgerbus

In den drei Kreisgemeinden Ebersbach, Salach und Uhingen sollen die Bürger zukünftig einen Hybrid-Bürgerbus nutzen können. Die Pilotphase findet im Frühjahr und Sommer 2016 statt. 

Download Pressemitteilung (160,5 KB) der NWZ Göppingen, Autorin: Sabine Ackermann: Eberbus, Sami und Uli stellen sich vor - Pilotprojekt mit Hybrid-Bürgerbussen gestartet