Orientierung für kommunale Entwicklung

Kommunale Zukunft
strategisch gestalten

Klare Ziele und Prioritäten geben Ihrer Kommune Orientierung.

Ihre Kommune soll fit für die Zukunft sein – doch wie gelingt das strukturiert, pragmatisch und zielgerichtet?

Wir schaffen gemeinsam mit Ihnen einen klaren Rahmen, um Zukunftsthemen systematisch und umsetzungsorientiert voranzubringen.

Der Zukunftsdialog ist ein kostenfreier, moderierter Abendworkshop für Kommunen. Gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung und engagierten Bürgerinnen und Bürgern wird der Blick auf die Zukunft der Kommune gerichtet: Wo stehen wir heute, welche Themen sind für die kommenden Jahre wichtig und was kann konkret vor Ort angestoßen werden?

Dabei geht es neben Klimaschutz und Klimaanpassung auch um kommunale Zukunftsthemen wie Energie, Ortsentwicklung, Mobilität, Lebensqualität, nachhaltiges Bauen sowie Beteiligung und Zusammenarbeit.

Ablauf:
Der Zukunftsdialog findet an einem Abend statt und dauert rund drei Stunden. Nach der Entwicklung eines gemeinsamen Zukunftsbildes folgt ein strukturierter Zukunfts-Check. Anschließend erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Ideen, Maßnahmen und mögliche Quick-Wins. Zum Abschluss werden die Ergebnisse gebündelt und nächste Schritte festgehalten.

Umfang:

  • Ca. dreistündiger Workshop vor Ort
  • Vorbereitung und Moderation
  • Zukunfts-Check und Maßnahmen-Werkstatt
  • Einbindung von Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft
  • Arbeitsmaterialien
  • Dokumentation der Ergebnisse und nächsten Schritte sowie Vorstellung im Gemeinderat

Kosten + Förderung:
Kostenfrei für die Kommune.

Termine:
Nach individueller Abstimmung. Der Zukunftsdialog wird als Abendveranstaltung vor Ort durchgeführt.

Im Landkreis aktiv: (ehemals Klimawerkstatt)
Eschenbach, Gruibingen, Salach, Mühlhausen im Täle, Kuchen, Bad Ditzenbach, Albershausen, Dürnau, Deggingen, Zell unter Aichelberg, Börtlingen und Rechberghausen.

Die Zukunftskommune ist ein von den Energieagenturen in Baden-Württemberg entwickeltes, praxistaugliches Qualitätsmanagementsystem für den kommunalen Klimaschutz. Es unterstützt Städte und Gemeinden dabei, bestehende Aktivitäten zu bündeln, Potenziale zu erkennen und Klimaschutz Schritt für Schritt umzusetzen.

Das System ist speziell auf die Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg zugeschnitten und berücksichtigt gesetzliche Anforderungen, kommunale Pflichten und Fördermöglichkeiten. Acht Themenfelder – von Strom und Wärme über Energieeffizienz und Mobilität bis zur Klimaanpassung – sorgen dafür, dass die Kommune als Ganzes betrachtet wird.

Ablauf:
Der Prozess folgt vier klaren Schritten: Bestandsaufnahme, Maßnahmen planen, Umsetzung begleiten und Ergebnisse zeigen.

Beim „Zukunftscheck“ wird zunächst erfasst, wo die Kommune bereits gut aufgestellt ist und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Dabei werden die Aktivitäten innerhalb der Verwaltung ebenso berücksichtigt wie Maßnahmen und Entwicklungen in der Gesamtkommune. Soweit möglich, wird auf bereits vorhandene Daten, Konzepte und Ergebnisse zurückgegriffen. So werden bestehende Arbeiten sinnvoll genutzt und Doppelarbeit vermieden.

Darauf aufbauend werden realistische Maßnahmen priorisiert und umgesetzt. Regelmäßige Checks und fachliche Begleitung unterstützen die Umsetzung. Gleichzeitig werden Fortschritte gegenüber Gemeinderat und Bürgerschaft sichtbar gemacht und die nächsten Schritte abgeleitet.

Umfang:

  • Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse in acht Themenfeldern
  • Einbindung bereits vorhandener kommunaler Daten und Konzepte
  • Berücksichtigung landesspezifischer Pflichten und Rahmenbedingungen
  • Maßnahmenkatalog mit Priorisierung
  • Fachliche Begleitung bei der Umsetzung
  • Unterstützung bei Planung und Förderanträgen
  • Jährliche Sitzung des Energie-/Klimateams
  • Fortschrittskontrolle und Darstellung der Ergebnisse

Kosten + Förderung:
Die Begleitung ist auf zwei Jahre mit insgesamt zehn Arbeitstagen ausgelegt. Über Klimaschutz-Plus ist eine Förderung von 75 % des förderfähigen Tagessatzes möglich. Zusätzlich fällt ein jährlich zu entrichtender Programmbeitrag an.

Termine:
Ein Einstieg ist laufend nach individueller Abstimmung möglich.

Im Landkreis aktiv:
Gemeinde Mühlhausen im Täle.

Zur Zukunftskommune

Die prozessorientierte Klimakommune baut auf dem europaweit etablierten European Energy Award (eea) auf und wird von Kommunen in ganz Deutschland eingesetzt. Sie bietet einen strukturierten Qualitätsmanagementprozess, mit dem Energie- und Klimaschutzaktivitäten systematisch erfasst, bewertet und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Betrachtet werden sechs kommunale Handlungsfelder: Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation. Einheitliche Bewertungsstandards und die externe Qualitätssicherung machen Fortschritte nachvollziehbar und ermöglichen zugleich eine Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene. Über ein externes Audit können Kommunen ausgezeichnet werden.

Ablauf:
Zu Beginn wird der aktuelle Stand der kommunalen Energie- und Klimaschutzpolitik in den sechs Handlungsfeldern analysiert. Aktivitäten, Beschlüsse und Erfolge werden im European Management Tool (EMT) erfasst und nach einheitlichen Standards bewertet. Daraus entsteht ein Klimafahrplan mit konkreten Maßnahmen, Zuständigkeiten und Zeitplan.

Die Energieagentur Landkreis Göppingen übernimmt die Rolle des Klimacoachs und begleitet den kontinuierlichen Prozess. Regelmäßige Teamsitzungen und Fortschrittskontrollen unterstützen die Umsetzung und Weiterentwicklung. In der Regel erfolgt alle vier Jahre ein externes Audit.

Umfang:

  • Ist-Analyse und Bewertung in sechs Handlungsfeldern
  • European Management Tool (EMT)
  • Klimafahrplan mit konkreten Maßnahmen
  • Kontinuierliche Begleitung durch den Klimacoach
  • Regelmäßige Fortschrittskontrolle und Teamsitzungen
  • Externe Qualitätssicherung
  • Audit und Auszeichnung
  • Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene

Kosten + Förderung:
Die Prozessbegleitung kann über Klimaschutz-Plus mit 75 % gefördert werden. Förderfähig sind bis zu 14 Beratungstage. Zusätzlich fallen jährliche Programmbeiträge an. Programmbeiträge Klimakommune Deutschland e.V.

Termine:
Ein Einstieg ist nach individueller Abstimmung möglich. Das Programm ist als kontinuierlicher, mehrjähriger Prozess angelegt.

Im Landkreis aktiv:
Landkreis Göppingen, Gemeinde Salach, Gemeinde Hattenhofen und Gemeinde Heiningen.

Zur Klimakommune Deutschland e.V.

Für Sie da

Kompetenz für Ihre Kommune

Die Klimaschutzkoordinatorinnen der Energieagentur Landkreis Göppingen sind Ihre zentralen Ansprechpartnerinnen rund um den kommunalen Klimaschutz. Sie helfen Ihnen weiter oder stellen den Kontakt zu den zuständigen Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Energieagentur her.

  • Beatrice Greiner

    Beatrice Greiner

    +49 7161 65165-021

  • Sarah Keil

    Sarah Keil

    +49 7161 65165-021