Klimaschutzbericht 2013-2017

CO2- Re-Bilanzierung und Klimaschutzmaßnahmen

Die Fortschreibung der CO2-Bilanz für den Landkreis Göppingen zeigt, dass sowohl bei der Energieeinsparung als auch beim Ausbau Erneuerbarer Energien zwischen den Jahren 2010 und 2015 Fortschritte erzielt wurden.

Wenngleich die wirtschaftlichen Aktivitäten im Bilanzzeitraum deutlich gestiegen sind (Steigerung BIP um 22,8 Prozent), konnten die Energiebedarfe im Bereich Strom um 11,4 Prozent und bei der Wärme um 4,6 Prozent gesenkt werden. Eine negative Entwicklung zeichnet sich dagegen beim Kraftstoffbedarf ab, der um 4,6 Prozent gestiegen ist. Grund hierfür sind im Wesentlichen die 14.354 zusätzlichen Fahrzeuge, die im Jahr 2015 gegenüber dem Vergleichsjahr 2010 zugelassen waren.

Auch durch die Nutzung Erneuerbarer Energien will der Landkreis Göppingen zukünftig zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung konnte um 51 Prozent gesteigert werden, der zur Erzeugung von Wärme um 67 Prozent. Durch die Energieeinsparung sowie die Erzeugung von Energie aus regenerativen Energiequellen konnten im Bilanzjahr 2015 236.154 Tonnen CO2 gegenüber der reinen Nutzung fossiler Energiequellen eingespart werden. Im Vergleich zum Basisbilanzierungsjahr 2010 wurde damit eine CO2-Einsparung von 0,6 Tonnen pro Einwohner erreicht (2010: 10,99 Tonnen CO2, 2015: 10,39 Tonnen CO2). Diese Senkung des Kohlenstoffdioxidausstoßes ist zum einen auf die zahlreichen umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen zurückzuführen, zum anderen aber auch auf die Bemühungen von Privatpersonen und Unternehmen sowie das Engagement von Vereinen und Kommunen.

Weitere Informationen zu den Bilanzierungsergebnissen und Klimaschutzaktivitäten erhalten Sie im Klimaschutzbericht (3,393 MB).